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Familienbetrieb

Art. 230 bis ZGB sieht verschiedene Rechte für die in einem Familienbetrieb mitarbeitenden Familienmitglieder vor:

"Sofern nicht ein anderes Rechtsverhältnis vorliegt, hat der Familienangehörige, der seine Arbeitskraft fortdauernd für die Familie oder im Familienunternehmen einsetzt, Recht auf Unterhalt gemäß der Vermögenslage der Familie und ist am Gewinn des Familienunternehmens und an den damit erworbenen Sachen ebenso wie an den Betriebszuwächsen, auch in Bezug auch den Geschäftswert, beteiligt, und zwar im Verhältnis zu Menge und Art der geleisteten Arbeit...

Für die Bestimmungen des ersten Absatzes gelten als Familienangehörige der Ehegatte, die Verwandten bis zum dritten Grad und die Verschwägerten bis zum zweiten Grad; als Familienunternehmen gilt jenes, in welchem der Ehegatte, Verwandte bis zum dritten Grad und Verschwägerte bis zum zweiten Grad zusammenarbeiten."

Um die steuerlichen Vorteile des Familienbetriebes in Anspruch nehmen zu können, ist eine notariell beglaubigte Urkunde notwendig.

In vielen Fällen wäre es jedoch ratsam anstelle des Familienbetriebes eine Gesellschaft zu gründen.